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HELLWEG – ein LICHTWEG
Light Art in Urban Spaces

Herausgeber: Matthias Wagner K, Sigrun Krauß

Publikation, zweisprachig dt / en, 144 Seiten (44 S. Text, 100 S. Bild, ca. 64 farbige Abbildungen), 19 × 25,5 cm, HC, Auflage: 900 Expl.
Preis: 19,50 €

Erhältlich im i-Punkt der Stadt Unna unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel: 02303/103777 oder im Buchhandel.

Dieses Buch stellt das in Europa größte Lichtkunst-Projekt im urbanen Raum vor: HELLWEG – ein LICHTWEG. Das Projekt wurde im Jahr 2002 gegründet und seither unterstützt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, den Städtepartnern, den Vertreterinnen und Vertretern der Städte, den Sponsoren und Förderern der einzelnen Kunstwerke, der Bezirksregierung Arnsberg, der projekt2508 Kultur- und Tourismusmarketing GmbH, der Sparkassenstiftung Lippstadt, der RWE Stiftung und nicht zuletzt den am Projekt beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sowie den in der Nähe der Kunstwerke wohnenden Bürgerinnen und Bürgern.

HELLWEG – ein LICHTWEG ist ein Projekt der Kulturregion Hellweg unter Beteiligung folgender Städte, Gemeinden und Einrichtungen:
Ahlen – Kulturamt der Stadt Ahlen und Kunstmuseum Ahlen gGmbH / Bergkamen – Kulturreferat der Stadt Bergkamen / Bönen – Kulturbüro der Gemeinde Bönen / Fröndenberg – Stadtmarketing der Stadt Fröndenberg/Ruhr / Hamm – Fachbereich Kultur der Stadt Hamm und Koordinationsbüro Kulturregion Hellweg / Lippstadt – Fachdienst Kultur und Weiterbildung der Stadt Lippstadt / Lünen – Kulturbüro Lünen / Schwerte – Bürgerstiftung Rohrmeisterei / Soest – wallmlicht e. v. Soest und Kulturamt der Stadt Soest / Unna – Bereich Kultur der Kreisstadt Unna und Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna e.V.

Künstlerische Gesamtleitung: Matthias Wagner K
Geschäftsführerin: Sigrun Krauß
Beteiligte Gastkuratoren: Gerhard Auer, Martin Henatsch, Dirk Raulf

Den Ursprung des Projektes bildet die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA), ein auf zehn Jahre (1989 bis 1999) angelegtes Zukunftsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit großem Weitblick legte die IBA die Grundsteine für einen an die jeweiligen Orte angepassten Umgang mit dem Medium Licht.
Zur Gründung von HELLWEG – ein LICHTWEG führten bereits realisierte, in ihrer Ausführung begriffene und geplante solitäre lichtkünstlerische Projekte in der Region mit dem Ziel, diese zu einem identitätsstiftenden Ganzen zusammenzuführen und als Basis für neue Projekte zu nehmen. Seither werden unter der künstlerischen Gesamtleitung von Matthias Wagner K und in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden der Region, dem Zentrum für Internationale Lichtkunst e. V. in Unna und Gastkuratoren neue Lichtgestaltungen und -projekte initiiert und realisiert. Aus der Mitte dieser Aktivitäten, dem Städtenetzwerk, entwickelte sich darüber hinaus die 1. Biennale für Internationale Lichtkunst – open light in private spaces zur RUHR.2010 Kulturhauptstadt Europas. Neue Institutionen, wie etwa Urbane Künste Ruhr, finden in HELLWEG – ein LICHTWEG Anregung und Anknüpfungspunkte für eigene Projektideen im Umgang mit dem Medium Licht.

Der bisher entstandene LICHTWEG umfasst aktuell vierzig Lichtkunstinstallationen. Dieser Weg ist kein herkömmlicher Skulpturengarten, in dem man von Kunstwerk zu Kunstwerk wandelt und der wechselnde Arbeiten präsentiert. Die Werke der Lichtkunst, die ihn bilden, sind nicht austauschbar. Es sind Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich auf den jeweiligen Ort eingelassen haben – auf die vorgefundene Architektur und Landschaftsstruktur, das soziale Umfeld, die historischen und gegenwärtigen Sinnzusammenhänge, auf das, was diese Orte geprägt hat, unverwechselbar und einzigartig macht. Es sind Kunstwerke, die nur über ihre Umgebung erfahrbar sind, weil sie eine Koexistenz mit ihr bilden – mit einer Umgebung, die nicht zuletzt von den Menschen gebildet wird, die hier leben.

Künstlerinnen und Künstler:
Rochus Aust, Richard A. Cox, Jürgen LIT Fischer und Peter Brdenk, Günther Dohr, Gunda Förster, Thorsten Goldberg, Birgit Hölmer, Christoph Hildebrand, Johannes Jäger, Kirsten und Peter Kaiser, Kazuo Katase, Andreas M. Kaufmann, Mischa Kuball, Tilman Küntzel, Vollrad Kutscher, Gereon Lepper, Maik und Dirk Löbbert, Offermann, Gilbert Pink, Mario Merz, Horst Rellecke, Egill Sæbjörnsson, Jan Philip Scheibe, Claudia Schmacke, Frank Schulte, Jan-Peter E. R. Sonntag, Stefan Sous, Jürgen Stollhans, Rosemarie Trockel, James Turrell, Claudia Wissmann

Matthias Wagner K
(*1961 in Jena) ist Ausstellungsmacher, Autor und seit dem Jahr 2012 Direktor des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. Von 2002 bis 2009 und erneut seit 2011 begleitet er als künstlerischer Leiter das Projekt HELLWEG – ein LICHTWEG. Er kuratierte zahlreiche Ausstellungen zur Kulturgeschichte und künstlerischen Verwendung des Mediums Licht und leitete im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 die Biennale für Internationale Lichtkunst – open light in private spaces mit Werken u. a. von James Turrell, Haegue Yang, Bruce Naumann, Tobias Rehberger, Philippe Parreno und Angela Bulloch.

Sigrun Krauß, M.A
(*1957 in Großburgwedel/Hannover) studierte Anglistik, Amerikanistik und Romanistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, war als freie Lektorin für diverse Verlage tätig und leitete das Open Ohr Festival Mainz. Seit Juli 1990 zeichnet sie in der Kreisstadt Unna als Bereichsleiterin verantwortlich für Kunst und Kultur und damit für zahlreiche Projekte, wie Europas größtes internationales Krimifestival „Mord am Hellweg" sowie die Realisierung einzelner Lichtinstallationen und -events im Stadtraum von Unna. Von 2006 bis 2009 und erneut seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Projektes HELLWEG – ein LICHTWEG.